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Für eine optimale Produktqualität ist die ständige Kontrolle der Span- oder Faserfeuchte unerläßlich. Die Online-Feuchtigkeitsmeßanlage IR 5000 wird deshalb zur Überwachung der Materialfeuchte hinter dem Trockner sowie vor und hinter der Beleimung und über dem Formband eingesetzt. Eine Übertrocknung des Materials im Trocknerbereich kann somit rechtzeitig erkannt und vermieden werden. Durch die ständige Kontrolle der Materialfeuchte nach der Beleimung und an der Mattenformung wird ein optimales Qualitätsergebnis gesichert.

Messprinzip als Animation Ansehen

Das berührungslose Online-Meßsystem arbeitet mit einem optischen Meßwertaufnehmer. Dabei wird Licht im NIR-Bereich eingesetzt, welches die Eigenschaft besitzt, daß es von der Materialfeuchte absorbiert wird. Dies bedeutet, daß je feuchter das zu messende Material ist, um so weniger Licht wird vom Material reflektiert.

Der von einer Halogenlampe ausgehende Lichtstrahl wird über eine Spiegel-Linsen-Kombination in einen Meßstrahl und einen Referenzstrahl aufgeteilt. Beide Strahlen werden durch ein Filterrad geleitet, um hier die unerwünschten Spektralbereiche des Lichts auszufiltern. Übrig bleibt ein Lichtstrahl im NIR-Bereich, der auf das zu messende Material geleitet wird. Das je nach Feuchtigkeit mehr oder weniger stark reflektierte Licht wird im Meßkopf mit dem zuvor erzeugten Referenzstrahl verglichen und zur Bestimmung der Materialfeuchte genutzt.

 

Die Feuchtigkeitsmessanlage IR 5000 besteht aus einem berührungslos arbeitenden Messkopf und einem Bediener-Interface zur Kalibrierung und Parametrierung der Feuchtigkeitsmessanlage. Das Bediener Interface wird in der Nähe des Messkopfes angebracht und dort gleichzeitig als externe Anzeige an der Messposition genutzt. Diese Anordnung ermöglicht ein leichtes Ablesen des derzeitig gemessenen Feuchtewertes bei der Probenentnahme für Laborzwecke.

 

Über ein Ehternetnetzwerk oder über serielle Verbindungen werden die aufgenommenen Messwerte vom Bediener-Interface an einen Visualisierungs-PC im Leitstand oder an ein Prozessleitsystem weitergeleitet. Hier erfolgt die zentrale Auswertung und Anzeige aller angeschlossenen Messsysteme.

 

Für eine einwandfreie Meßwertaufnahme ist ein kontinuierlicher Materialstrom erforderlich. Für Einsatzgebiete, in denen ein kontinuierlicher Materialstrom nicht sicherzustellen ist, werden spezielle Probennehmer eingesetzt. Hierbei fällt das Material in eine Öffnung am Probennehmer. Ist die Meßwertaufnahme abgeschlossen, wird das Material durch Druckluft entfernt, um Platz für neues Material und einen weiteren Meßvorgang zu schaffen.