Produktinfo Technologie Komponenten Prospekte
|
Funkenlöschanlage BS 7 Durch Funkenflug in den Absaugleitungen können Filter brennen oder sogar explodieren. Als vorbeugende Brandschutzeinrichtung ist hier eine GreCon-Funkenlöschanlage am besten geeignet. Diese ist in der Lage, kleinste Funken in Absaugleitungen zu erkennen und sie blitzschnell abzulöschen. Funkenmelder erfassen die infrarote Strahlung der glimmenden Teile. Im gleichen Augenblick wird in einem gewissen Abstand hinter diesen Funkenmeldern kurzzeitig ein dichter Wassernebel erzeugt, in den die Funken hineinfliegen. Hier werden sie dann sofort abgelöscht. Die Produktion kann währenddessen ungehindert weiterlaufen. Die Feuerversicherer haben die Risikominderung beim Einsatz von Funkenlöschanlagen erkannt und gewähren der Industrie Rabatte auf die Versicherungsprämie von bis zu 15%. In den Richtlinien der VdS Schadensverhütung (Form 2106) sind die Anforderungen an Funkenlöschanlagen genau definiert. Voraussetzungen für die Gewährung eines Versicherungsrabattes ist dabei auch die Anerkennung des eingesetzten Löschsystems. Funkenlöschanlagen
gehören heute mit zu den wirksamsten Brandschutzanlagen.
|
||
Wo kommt es zum Funkenflug? Funkenflug ist eine häufig auftretende Gefahrenquelle. Doch diese ist nicht einfach zu erkennen und somit zwar vorhanden, aber nicht bekannt.
|
|||
![]() |
Was ist dabei so gefährlich? Der Funke allein stellt keine große Gefahr dar, denn für das Auftreten von Bränden oder Explosionen müssen grundsätzlich gleichzeitig ein Brennstoff, Luft (Sauerstoff) und eine Zündquelle vorhanden sein. Beseitigt man also mindestens eine dieser Voraussetzungen, so betreibt man bereits vorbeugenden Brand- und Explosionsschutz. Da es den Betreibern von Produktionsanlagen aus Umweltschutzgründen nicht gestattet ist die Produktion ohne ein Filtersystem weiter zu betreiben, treten neben den eigentlichen Sachschäden auch noch sehr hohe Schäden durch lange Produktionsunterbrechungen auf. Auch Luftrückführungen erfordern Funkenlöschanlagen.
|
||
![]() |
Wie kann man dem vorbeugen?
Durch moderne Funkenlöschanlagen. Diese detektieren Funken und Glimmnester sofort nach der Entstehung. Nach der Erkennung und Auswertung werden augenblicklich Gegenmaßnahmen eingeleitet, um die Ursache für einen Brand oder eine Explosion zu beseitigen. Im Unterschied zu anderen Feuerlöschanlagen bekämpfen Funkenlöschanlagen also die beginnenden Auswirkungen, und nicht erst ein entstehendes Feuer. Funkenlöschanlagen sind in der Lage, kleinste Funken und heiße Teile in Absaugleitungen, Ausfallschächten oder in mechanischen Förderern, wie z. B. in Schnecken oder Elevatoren, zu erkennen und augenblicklich Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Gegenmaßnahmen können beispielsweise in der Auslösung einer Löschanlage, in der Absperrung des Transportweges oder in der Abschaltung der Produktion bestehen. Alle diese Maßnahmen werden in Bruchteilen von einer Sekunde durchgeführt. Die Löschautomatik erzeugt kurzzeitig einen Wassernebel in dem Rohrabschnitt, in den die Funken hineinfliegen. Wird kein Funkenflug mehr detektiert, so wird die Einsprühung automatisch beendet. Während dieses Vorganges kann - wenn nicht anders gefordert - die Produktion ungehindert weiterlaufen. Aufgrund dieser Wirkungsweise müssen Funkenlöschanlagen anders eingeordnet werden, als z. B. Sprinkler- und Sprühflutanlagen, oder auch Explosionsunterdrückungsanlagen.
|
||
Funkenmeldezentrale Das Kernstück einer Funkenlöschanlage bildet die Funkenmeldezentrale. Hier laufen die Signale der einzelnen Funkenmelder aus den verschiedenen Anlagenbereichen zusammen. Die Auswertung der Signale erfolgt durch ein Microprozessorsystem. Verzögerungsfrei werden die angeschlossenen Löschungen der entsprechenden Bereiche aktiviert.
Wo früher kleine Lampen einen Funkenflug meldeten steht heute eine Klartextanzeige. Wichtige Funktionen und natürlich die Alarme werden hier klar und übersichtlich dargestellt.
Bis zu 2.500 Ereignisse werden gespeichert. Somit gehen keine wichtigen Informationen verloren. Alarme können dadurch jederzeit analysiert werden: Die Antworten auf diese Fragen finden sich im Datenspeicher der Zentrale. Gefahrenherde können sehr schnell erkannt werden. Das Anzeigefeld zeigt also nicht nur den Alarm selbst an, sondern informiert über die zusätzlich getroffenen Maßnahmen.
Zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion, werden alle Signalleitungen auf Drahtbruch und Kurzschluß überwacht.
|
|||
![]() ![]() |
Funkenmelder Die wichtigste Komponente einer Funkenlöschanlage ist der Funkenmelder.
Wie alle drei Typen besitzt der FM 1/8 eine hochsensible Elektronik, die kleinste glimmende Teilchen erkennt. Auch bei hohen Produktdichten oder wenn das optische Element durch eine Staubschicht abgedeckt ist arbeitet dieser Funkenmelder zuverlässig. Er kann in Bereichen mit einer Fördermediumstemperatur von bis zu 60 °C eingesetzt werden. Dies entspricht dem Temperaturbereich von Absauganlagen für Holzbearbeitungsmaschinen, wie z.B. Sägen, Hobel, Schleifmaschinen usw.
Bei Betriebstemperaturen von bis zu 360 °C, wie sie z.B. bei Trocknungsprozessen vorliegen können, kommt der Funkenmelder FM 3/8 zum Einsatz. Bei diesen Meldern wird die Funkenstrahlung über Lichtleiterkabel auf den eigentlichen Funkenmelder geleitet. |
||
![]() |
Löschautomatik Wasser gehört zu den besten Löschmitteln. Die hervorragende Löschwirkung ist in erster Linie auf das sehr hohe Wärmebindungsvermögen zurückzuführen. Dadurch besitzt es die Fähigkeit, im besonders starkem Maße abkühlend zu wirken. Der Betriebsdruck für die Löschautomatik sollte mindestens 7 bar betragen und wird, sollte er nicht vorhanden sein, durch ein Druckerhöhungsaggregat erreicht. Die Löschdüsen werden seitlich in die Rohrwandung eingebaut. Durch einen wasserdruckgesteuerten Verschlußkegel können sie daher nicht verschmutzen.
|
||
![]() |
Löchmittelalternativen Für bestimmte Bereiche in der Industrie ist Wasser jedoch ungeeignet. Es bieten sich dann natürlich auch Alternativen zur Löschung mit Wasser an.
In einigen Fertigungs- oder Verarbeitungsanlagen ist Wasser als Löschmittel nicht geeignet, da es den nachfolgenden Prozeß sehr stark beeinflussen würde. Dies ist insbesondere der Fall in der Lebensmittelindustrie wo sehr hohe Genauigkeiten bei der Feuchtigkeit des Fördergutes eingehalten werden müssen. Aber auch andere Betriebe dürfen kein Wasser als Löschmittel einsetzen.
Sollen ganze Anlagenteile, Maschinen oder empfindliche Filtersysteme abgelöscht werden, kann eine CO2-Löschanlage durch eine Funkenmeldeanlage automatisch aktiviert werden.
|
||
![]() |
GreCon Sicherheits-Informations-System (SIS) In größeren Industrieanlagen, wie z. B. bei der Herstellung von Holzwerkstoffplatten, haben wir heute oft weit mehr als 100 Funkenlöschbereiche. Wenn es eine Auslösung gibt, ist diese meist sehr kurz. Das Bedienpersonal registriert dieses kurze Ereignis und quittiert es. Die Produktion läuft meist unterbrechungsfrei weiter. Selbst wenn sich innerhalb einer Schicht die Ereignisse häufen, wird oft weder eine Zuordnung noch eine weitere Prüfung von Plausibilitäten vorgenommen. Erst wenn ein Ereignis massiv auftritt und es zu einem Anlagenstillstand oder gar zu einem Brand oder einer Explosion kommt, wird der Sache nachgegangen und man findet im Nachhinein dann meist auch die Ursache. Schön wäre es, wenn ein permanenter Überblick da wäre, der die vielen Ereignisse auf einen Blick sichtbar macht. In vielen Fällen hätte man dann die Zeichen rechtzeitig erkennen und gegensteuern können, bevor es zu einem Schaden gekommen wäre. Mit dem GreCon-Sicherheits-Informations-System SIS erhält der Betreiber umfassende Informationen über die Alarmverteilung und die Alarmhäufigkeit in seinen Produktionsanlagen. Es werden alle Ereignisse bereichsbezogen und übersichtlich für jede Funkenmeldezentrale auf einer Monitorseite abgebildet. So kann mit einem Blick erkannt werden, wo sich Gefahrenschwerpunkte massieren, ob es Abweichungen vom Normalzustand gibt und ob Eingriffe nötig sind. Das GreCon-SIS bildet Trends von Alarmhäufungen optisch ab und weist beispielsweise auf erhöhte Funkenbildung grafisch hin. Management und Anlagenbediener sind immer auf dem aktuellen Stand. |
||